Die folgenden Abschnitte enthalten Informationen für Fortgeschrittene. Es ist nicht notwendig, diese Abschnitte zu lesen, wenn Sie gerade erst mit dem Destillieren beginnen. Diese Informationen sind hauptsächlich für all diejenigen gedacht, die ihr Hobby vertiefen wollen. Wenn Sie wenig Zeit haben, können Sie diese Seite einfach überspringen.

Das tolle an der EasyStill ist die Leichtigkeit, mit der Sie Ihr Hobby vertiefen können. Das Destillieren mit der EasyStill ist so einfach wie das Kochen von Kaffee. Fehlgeschlagene Experimente bei der Aromatisierung können einfach erneut destilliert werden. Man kann Whisky, Grappa, Obstbrände und vieles mehr herstellen. Man kann Himbeeren oder andere Früchte in gutem Alkohol einlegen, damit dieser den Geschmack der Früchte annimmt. Dann kann man den so entstandenen aromatisieren Alkohol destillieren und den gewonnenen Edelbrand probieren.

Die Möglichkeiten sind grenzenlos.

All das ist möglich, weil das Gerät so klein und leicht zu bedienen ist, dass man ganz einfach und schnell etwas Neues ausprobieren kann. Wenn man vergisst, das Gerät abzuschalten, wird die Maische zu einer klaren Flüssigkeit destilliert, die aus Alkohol und Wasser besteht und denselben Alkoholgehalt hat wie die Maische. Anschließend schaltet sich das Gerät selbstständig ab.

Brände zu Hause zu destillieren ist genauso einfach wie das Vergären von Wasser und Zucker zu Maische. Die EasyStill leitet das Destillat direkt in das Filterrohr und stellt guten Branntwein her.

Thermometer, meterhohe Kolonnen und Kühlwasser gehören der Vergangenheit an.

Die Destillation von Alkohol ist ein sehr befriedigendes Hobby. Viele Hobbybrenner werden mit der Zeit äußerst versiert – genauso versiert wie die Profis. Viele machen später sogar ihre eigene Brennerei auf.

Wenn der Hobbybrenner sein Hobby vertieft, tut er häufig Folgendes:

Gärung der Maische

Man besorgt sich einen Dichtemesser (Aräometer), um sicherzugehen, dass die Gärung vollständig abgeschlossen ist, bevor man mit dem Destillieren beginnt. Besonders präzise ist die sogenannte Oechslewaage, die sich viele kaufen.

Man lässt die Maische eine weitere Woche ruhen, damit die Maische länger klären kann. Dazu setzen manche auch eine Klärhilfe ein. (Klärhilfen auf Chitosanbasis sind die besten.)

Man kann mit verschiedenen Turbohefen experimentieren oder die Dichte der Maische verändern.

Man kann die Temperatur des Gärgemischs kontrollieren und einen Lüfter aufstellen, der den Gärbehälter im Sommer kühlt, falls nötig.

Destillation

Man destilliert doppelt. So machen es Brennereien. Selbst Whisky und Cognac werden zweimal destilliert. Dies ist meistens der erste Schritt und viele tun es ohnehin von Anfang an.

Man fängt den Vorlauf ab und gießt ihn weg, Damit sind die ersten Tropfen gemeint, die destilliert werden (ca. 10 ml).

Man überwacht den Fortschritt der Destillation und weiß genau, wie lange es dauert, bis man die gewünschte Menge Destillat erhält. Dann stellt man eine Zeitschaltuhr so ein, dass das Gerät zum richtigen Zeitpunkt abgeschaltet wird.

Wenn man 1,4 Liter hergestellt hat, wechselt man den Auffangbehälter und sammelt die dünnen letzten Tropfen (Nachlauf), die destilliert werden, nachdem der Branntwein gewonnen wurde. Dann gibt man diesen Rest zur Maische (oder dem Destillat) für die nächste Destillation, um den Alkohol nicht zu verschwenden.

Diejenigen, die sich für Obstbrände interessieren, experimentieren mit der Pot Still-Destillationstechnik ohne Kohlefiltrierung und stellen Brände, Whisky usw. her. Während der Destillation entstehen Vorlauf, Kopf, Herz und Schwanz. Nur das Herz wird abgeschöpft, der Rest wird erneut destilliert. Beim Destillieren, Abschöpfen und Kosten lernt man, wann das Herz destilliert wird und wie man es von den übrigen Bestandteilen trennen kann.

Das erfordert wahres Können und ist schwierig zu meistern. Es ist einfacher, Früchte oder Kräuter in Alkohol zu mazerieren (in Alkohol ziehen lassen) und diesen dann entweder direkt zu verzehren oder zu destillieren. Unter folgendem Link finden Sie ein kostenloses Buch für gewerbliche Pot-Still-Brennereien: http://books24-7.com/en/free-distillation-19/english-20/artisan-distilling-a-guide-for-small-distilleries-142.html. Wenn Sie wollen, können Sie auch dieses eBook von Professor Berglund im Wert von über 90 Euro herunterladen.

Filtrierung mit Aktivkohle

Aktivkohle (Absorptionskohle) fungiert als Molekularsieb. Kleine Moleküle wie Wasser oder Alkohol werden durchgelassen. Fuselöl und artverwandte Stoffe haben größere Moleküle und bleiben an den Poren der Aktivkohle haften. Wenn alle Poren gesättigt sind, ist die Aktivkohle aufgebraucht und wird entsorgt.

Wasser hat die kleinsten Moleküle und kann daher am einfachsten durch das Filterrohr gelangen. Wenn Alkoholdestillat mit der Aktivkohle in Berührung kommt, gelangt das enthaltene Wasser folglich zuerst durch das Rohr. Wenn die Aktivkohle beginnt zu arbeiten und man das Filterrohr berührt, kann man spüren, wie die Kohle warm wird und wo genau im Rohr sie gerade aktiv ist.

Wenn die Aktivkohle gründlich durchnässt wird, wird sie um 100% effektiver, da die Kapillarwirkung den Alkohol dann direkt durch die Kohlepartikel ziehen kann. Darüber hinaus, befinden sich auf der Oberfläche der Kohle ab Werk bestimmte Substanzen, die dem Destillat ein leichtes (in der Regel unerwünschtes) Aroma verleihen.

Deshalb ist eines der ersten Dinge, die ein Hobbybrenner tun sollte, 5 bis 10 Liter warmes Wasser durch das Filterrohr zu gießen. Dadurch wird die Aktivkohle gewässert und gründlich durchnässt, sodass ihre Leistung verdoppelt wird. Diesen Arbeitsschritt kann man durchführen, bevor man anfängt oder während das Gerät sich aufwärmt.

Fortgeschrittene kochen die Kohle 15-20 Minuten lang, gießen das Wasser ab, übergießen die Kohle mit frischem Wasser, das sich vom Kohlenstaub schwarz färbt und gießen dieses Wasser wieder ab. Das wird dann so lange wiederholt, bis sich das Wasser nicht mehr verfärbt. Anschließend wird die gründlich durchnässte Kohle in das Filterrohr gegeben. Die Leistung der Kohle hat sich nun um 150% erhöht, da sie vollständig durchnässt ist.

Dann gießt der Hobbybrenner etwas Branntwein in das Rohr, um das Wasser heraus zu treiben (für die Herstellung von hochprozentigem Alkohol) und den Beigeschmack zu beseitigen. Wenn der Branntwein und das Wasser anfangen, durch das Rohr zu laufen, fängt er den Alkohol auf. Wenn die Destillation abgeschlossen ist, gießt er etwas Wasser in das Rohr, um den letzten Rest Branntwein aus dem Rohr zu treiben.

Da die Filtrierung Tropfen für Tropfen vonstatten geht und es 2 bis 3 Stunden dauert, um 1,4 Liter zu filtern, sorgt die lange Kontaktzeit dafür, dass der Alkohol besonders rein wird. So wird der gewonnene Alkohol reiner, als wenn man ihn erst ohne Kohle destillieren und anschließend mit einem Trichter filtern würde.

Abschließende Veredelung

Man beschafft sich ein Alkoholmeter mit einer Skala von 30-60%, integriertem Thermometer und Ausgleichsskala, um Messungen durchzuführen, die sich bezüglich ihrer Genauigkeit auf Brennereiniveau bewegen. Man beschafft sich ein Alkoholmeter mit einer Skala von 0-100%, integriertem Thermometer und Ausgleichsskala, um Messungen mit einer hohen Genauigkeit durchzuführen.

Man destilliert Wasser und benutzt das destillierte Wasser zum Verdünnen.

Man experimentiert mit verschiedenen Essenzen. Es gibt mehr als 200 verschiedene Essenzen von Prestige, sodass der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind. Man erhöht oder verringert die Dosierung der verwendeten Essenzen. Bei der Herstellung von Likören und ähnlichen Spirituosen experimentiert man mit unterschiedlichen Mengen Zucker und unterschiedlichen Alkoholgehalten.

Ouzo, Sambuca, Absinth, Pastis und andere hochprozentige Spirituosen auf Anisbasis enthalten viel Zucker. Viele sind der Meinung, dass diese Getränke ohne Zucker besser sind und Diabetiker können nur zuckerfreie Varianten zu sich nehmen. Viele, die diese Alkoholsorten ohne Zucker probiert haben, finden, dass sie so besser schmecken. Diabetiker können wieder Liköre trinken, indem Sie die destillierten Spirituosen einfach mit einem Süßstoff süßen. Dafür nimmt man am besten flüssige Sucralose von Aromhuset, da diese dem Geschmack von Zucker am nächsten kommt.

Auch die Beigabe von Kräutern, z.B. Wermut, oder Früchten ist sehr beliebt.

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